<= Zurück zu - Projekt RealTheater Seite 2
Radikaler Konstruktivismus - Projekt RealTheater
Weitere Aspekte:
Wenn man sich etwas nicht vorstellen kann, dann sucht man auch keine Tatsachen darüber zu finden: Gerade in unserer Zeit gilt es, eine Welt gegen die herrschende Welt zu konstruieren - Ein Gegengewicht. Und dazu sind kreative Künstler und forschende Wissenschaftler die richtigen Leute. Thesen sind nichts, Beweise alles. Das lehrt uns etwa die Mathematik oder die Philosophie. Die spannendsten Beweise sind in jedem Fall die experimentellen, vor allem dann wenn sie klappen. Mit gesellschaftlicher Veränderung
muss man 1. konkret und 2. von unten anfangen. ......................... Viele sagen, Schauspiel, das ist ja nicht
echt, das ist doch nur Spiel – Sie meinen damit entweder minderwertiges
Schauspiel, das nur gemimt, aufgesetzt und pseudo ist – diese Qualitätsstufe
meine ich eben nicht, wenn ich von gutem Schauspiel rede. Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Die wenigsten?, die z. B. vor dem Fernseher
den Bundestag betrachten oder im Büro, Kneipe, Disco, Wohnzimmer
oder Kirche usw. sitzen, hatten bisher den seltsamen Aha-Effekt, dass
sie einem (meist unbewusst) inszenierten Theaterstück beiwohnen –
Genau so ist es aber! (Erving Goffman hat dies im Buch: "Wir alle
spielen Theater" detailliert beschrieben) Einschränkend muss jedoch gesagt werden, dass „Das freie Spiel“ nur für die Leute möglich ist, deren Grundbedürfnisse des Lebens gesichert sind – in unserem Land sind das bereits viele. "Das freie Spiel" benötigt außerdem neue Spielregeln, wie weiter unten angesprochen. (Eine denkbare weitere Qualitätsstufe wäre es, auch die Erledigung der Grundbedürfnisse dann aus dieser Klasse heraus eventuell spielerisch und ohne ein Gegeneinander neu zu organisieren und immer mehr Leute in dieses „Boot“ aufzunehmen. Eine Arbeiterklasse, die stupide Arbeiten für die höher stehende Klasse übernimmt, wird übrigens dank der aktuellen Fortschritte in der Robotik und Mikroelektronik in den nächsten Jahrzehnten gar nicht mehr zwingend nötig sein, sondern kreative, d. h. lustvolle Arbeiten, werden immer wichtiger.) Die ganze Welt ist Bühne. Und alle Frau'n und Männer
bloße Spieler. Sie treten auf und gehen wieder ab.
Suche nach Friede und Freiheit? Es ist Unsinn den Frieden auf Erden auf abstrakte Weise oder theoretisch zu suchen. Solange wir es nicht einmal schaffen dies in einer überschaubaren Gruppe von 10, 20, oder 50 Leuten real, dauerhaft, unverlogen und ohne Gewaltverspannung herzustellen und dieses Wissen und Know-How dann wirksam und wissenschaftlich (d.h. ohne Verbot der Gegenrede) weiterzuvermitteln, solange bewegen wir uns auf Irrwegen. Solange die Wissenschaft, für die nur das reale (verifizierbare) Ergebnis zählt, dieses Thema nicht aufgreift, solange bewegen wir uns auch heute noch im Dunkeln des Aberglaubens, des Pseudo, Placebo, und der nur aus einer Scheuklappenperspektive wahren Wirklichkeit, der Religionen, ...Ismen, gewaltbasierten Regeln und des Mangels an realen gewaltfreien sozialen Lösungen. Der Kern, Keim und Grundstein eines neuen
sozialen Regelwerks muss zuerst praktisch und tatsächlich funktionieren,
und es muss Spaß machen und den ganzen Menschen mit Herz, Verstand,
Sex usw. begeistern, ohne seine Fähigkeit zur Kritik einzuschränken
und seinen Focus zu verengen! (Einen Meister, ...Ismus oder „Gott“
anzubeten der vermeintlich das hat, was wir nicht haben, mag zwar teils
beruhigen, ist aber letztlich absolut kontraproduktiv und hemmt die eigene
Aktivität.) Eine Dimension mehr! Es geht in unserer holographischen Realität
nicht mehr um Spiel oder! Echt – das sind zwei Seiten der selben
Münze – das ist das Gleiche! (Keine Münze ist echt, die
nur einseitig geprägt ist). Es geht nicht mehr darum ob etwas Theater
ist oder „Realität“. (Die Realität ist Theater) Wenn wir diese Kunst des Theaters auch
noch von Ihrer Einschränkung: "nur festgeschriebene Stücke
zu spielen" befreien und gleichzeitig die festgeschriebenen Rollen
und Szenen, die wir im realen Leben täglich in oft ähnlichen
Variationen spielen durchschauen, dann könnten wir den Spiess umdrehen. Der Nobelpreisträger Manfred Eigen beschreibt in seinem Buch: „Das Spiel“ den grundlegend spielerischen und selbstorganisierenden Charakter des Universums. Diese fundamentale Tatsache der Existenz dürfte in unserer oft absurd ernsten Gesellschaft noch nicht angekommen sein. Philosophie und die Frage der Fragen: Philosophie als offenes System der Liebe zur Wahrheit und Weisheit (im Gegensatz z.B. zur Religion), hat meiner Meinung nach die Aufgabe und ihre Daseinsberechtigung darin, einen funktionierenden Beitrag zur Lösung der ungelösten Probleme unserer Gesellschaft zu liefern. Dies steht bislang aus (so lange die ungelösten Probleme real ungelöst bleiben wie jede Zeitung beweisst). Dass die Spezies Mensch zum Teil verrückt ist, ist für den Philosophen nicht neu, diese Erkenntnis ist nur noch nicht allgemein verbreitet und verstanden: Was würde, gäbe es ihn - der „Weise Mensch“ halten von Schauspielern, die auf der Bühne stehen und mit scharfen Kugeln statt mit Platzpatronen aufeinander schießen? Ein Fall für Polizei und Irrenhaus. Im Anbetracht der Logik, die aus dem Konstruktivismus ableitbar ist – passiert weltweit genau das!! Unsere Wirklichkeit ist nur im Ursprung
der Kausalität/Vergangenheitskette
aus der sie kommt real – nicht im Ursprung der Wahrheit und schon gar
nicht im Ursprung unserer heutigen Möglichkeiten, der Vernunft und Weisheit. Unsere Welt-Geschichte ist ein Konstrukt dass großteils aus Kausalitäten besteht, aus einer Ursache und Wirkungskette die uns noch mit dem Neandertaler und Primaten-Affen verbindet (in jeder TV - Nachrichtensendung ist die geschwungene Keule sichtbar). Die konstruktivistische Quintessenz daraus lautet: Unsere Realität ist (ausgenommen, den unumstrittenen! Naturgesetze – wie Schwerkraft, Mathematik etc.) bezüglich unseres gemeinsamen Soziokosmos nicht wahrhaft real – sie ist unbewusst selbstgemacht – und lebt durch gegenseitige Resonanz und Bestätigung (oft gegen eigene, innere Wahrnehmung) – Es ist nur EIN Welttheater – EINE Möglichkeit von vielen – Es ist ein gemeinsames Schauspiel im tiefsten Sinne des Wortes. .......................... Wir leben in einem Sado/Masochistischen System. Von den kleinsten Strukturen wie Schule, Beziehungen, Arbeit… bis hin zu den grossen Strukturen, wie ReGIERungen, die das Volk nur alle 4 Jahre fragen und faktisch Monarchien oder Diktaturen auf Zeit sind. Wir leben in einer S/M Demokratie. Wir brauchen keine REGIErung wir brauchen REGIE Der Zustand der Regie muss gesellschaftlich verankert werden eine Regieinstanz kann man eintrainieren, auch kollektiv. Ausserdem kann man das auch detailliert erklären. Dies entspräche einer zeitgemässen Ethik der Moderne für eine angst- und gewaltfreie Welt, die bisher fehlt. Wir brauchen dringendst eine Erneuerung unserer sozialen Basis und unseres gewaltbasierten Systems. Man braucht hierzu auch keine gefährlichen Experimente, wie dies z. B. bei der vermeintlichen Einführung des Kommunismus der Fall war. Wir können bei dieser Theorie erst im kleinen proben und testen, bevor wir die Neuerungen dann wenn sie ausgereift sind, unters Volk bringen bzw. sie kontinuierlich verbreiten. ........................ Die konstruktivistische Schauspielarbeit, ist eine Arbeit von der erwartet wird, dass sie auf wissenschaftlich beherrschbare Art und innerhalb von Monaten zu einer höheren Wissensstufe führt - Hier werden auf völlig neue Art auch Themen angesprochen, die teilweise auch der Buddismus behandelt Es geht um Konzentration, Lenkung der Aufmerksamkeit, die bewusste Beherrschung der Kraft der Phantasie, körperlich - muskuläre Entspannung, Körpersprache, Gestik, Mimik, Gefühlsarbeit, Sinne, und die Fähigkeit verschiedene, selbstbestimmte Rollen von innen zu spüren und zu leben, und damit ein transzentrales Selbst zu entwickeln, dessen Ich-Zentrum ein spielerischeres ist als unser tierisch ernstes Ego, das durch das versteinerte Beharren auf nur einem Standpunkt zu all der Verhärtung und zum Krieg gegen andere Sichtweisen führt. Statt zum größten und besten gemeinsamen Vielfachen, führt das bisherige Weltbild nur allzu oft zum kleinsten gemeinsamen Nenner (Egozentrik, Dogma, Nationalismus, Krankheit und Krieg). Eine altbekannte Tatsache ist die, das dass ganze menschliche Spektrum von Jesus bis Hitler prinzipiell in jedem Menschen möglich ist. Nicht weniger wichtig, neben der konstruktivistisch-evolutionären Erkenntnis für den Schauspieler, dass (wenn er gut spielt und selbst kreativ mit der Rolle improvisiert) sein Tun echt ist, ist für das Projekt „RealTheater“ die Tatsache, das im Improvisationsteil beim Schauspielunterricht bei der Aufforderung (mit gegebener Ausgangsrolle) „Und jetzt lasst die Szene laufen“ bei der darauf folgenden Improvisation ein ganz bestimmter Zustand entsteht, der in dem Projekt, das hier bezweckt wird dauerhaft gehalten werden soll und dauerhaft gehalten werden kann. Der Spieler ist Beobachtender und Rolle gleichzeitig, es entsteht sowohl individuell, als auch kollektiv ein von jedem im Raum getragener Geist des Kollektiven-Regisseurs, der im Hintergrund steht und ständig eingreifen kann – Es entsteht die Mitte/eine Balance zwischen den beiden Gegensätzen Ernst und Spiel, dies ist ein ganz besonderer bewusstseinserweiternder Moment, den man nur praktisch und nicht theoretisch verstehen kann. Ein neues Bündnis zwischen Glaube und Vernunft. Rebellion heute findet deshalb nicht zuletzt und kaum bemerkt von der Öffentlichkeit in den Räumen, in denen Schauspielarbeit entsteht statt – weil dort die normale Wirklichkeit zusammenbricht und unterhöhlt wird (bisher zeitlich begrenzt). Schauspiel greift die normale Wirklichkeit als solche an, zeigt ihre Relativität, ihren spielhaften Boden, den fragwürdigen Ernst und untergräbt so das scheinbar feste Fundament. (Jeder Erwachsene, der zum ersten Mal beim intensiven Schauspielunterricht teilnimmt, wird das entsprechende Grinsen in den ersten Stunden aus diesen Gründen kaum aus dem Mund bekommen. Hier lebt ein paradoxer Widerspruch zur Realität) Theaterpädagogik hat heute die Aufgabe, Spiel und Theater als Methode ganzheitlicher Persönlichkeitsbildung und Erkenntnis in unser allgemeines Bildungswesen zu bringen! Schauspielunterricht auf der Basis des Stanislavky-Systems und der Strasberg-Method: Mit dieser Methode können Anfänger den Einstieg in ein glaubwürdiges Schauspiel finden und dank dieser Arbeitsweise neue Dimensionen und Rollen in sich freilegen. Grundsätzliches: Den Wunschzustand
eines Schauspielers umschreibt Stanislavsky so: Im Regelfall aber muss das unbewusst-organische Schaffen durch vorbereitende psychische Verfahren wie Willensanstrengung, Konzentration der Aufmerksamkeit, Aktivierung der Einbildungskraft und Phantasietätigkeit erst angeregt werden. Die Gesamtheit der dazu entwickelten Methoden nennt Stanislavsky "Psychotechnik". Ihr Ziel ist die Herstellung des "schöpferischen Befindens", das ein "natürliches Erleben" des Schauspielers zur Folge hat und damit für ihn selbst wie für den Zuschauer die Glaubwürdigkeit der Bühnenvorgänge sicherstellt. Diese Vorarbeit Stanislawskys griff Lee Strasberg (der Stars wie z.B. James Dean und Marlo Brando ausbildete) auf und entwickelte sie weiter. In "Ein Traum der Leidenschaft" schreibt
er: Neben diesen beiden Koryphäen und Pionieren der heutigen Schauspieltechnik, widmeten sich unzählige andere Fachleute den Problemen von Schauspielern und entwickelten Übungen, Techniken und Methoden, um diese zu meistern. Da es bislang noch kein abschließendes, allumfassendes und mustergültiges Gesamtkonzept der Schauspielausbildung gibt, (da in diesen praktischen Bereich der Verknüpfung und Erforschung der verschiedenen Methoden kaum größere Forschungsmittel hineingesteckt werden, weil bislang kein öffentliches Interesse besteht) wird in dieser Ausbildung bislang davon ausgegangen, dass es keine absolute Wahrheit, keine "Bibel" und keinen Atlas der praktischen Schauspieltechnik gibt. Dies muss sich ändern!! Die Theaterwissenschaften, wie sie an unseren Universitäten gelehrt werden, sind vorwiegend theoretisch und vergangenheitskonditioniert (deshalb ähnlich ohne praktische Lösungskompetenz wie die Theologie). Jede darstellerische Herausforderung ist (allein schon bedingt durch das vorher vorhandene spezielle „Verspannungsmuster“ des Einzelnen, das gleichzeitig abgebaut werden muss) ein Einzelfall und muss auf spezifische Art und Weise kreativ gelöst werden. Je mehr Wege und Techniken der Schauspieler zur konstruktiven Lösung herbeiziehen kann, umso größer ist seine Fähigkeit, ein überzeugendes Resultat zu erzielen. Da Schauspieler gleichzeitig ihr eigenes "Instrument" sind, gilt es, dieses immer wieder zu "stimmen". Durch ein kontinuierliches Training und zunehmende Erfahrung ist dies möglich. „Wir wissen wohl, wer wir sind;
aber nicht, was wir werden können.“ Ein historischer Mangel haftete der Schauspielkunst bisher an. Anders als bei vielen Künsten, wie z.B. der Malerei, der Architektur oder der Musik waren die Kunstwerke der Schauspielkunst bis zur Erfindung der Film- und Videotechnik flüchtig und konnten allenfalls, (wie ein Musikstück vor dem schriftlichen Notensystem) nur von einem zum anderen persönlich vermittelt werden. Da es, um eine perfekte Übertragung zu ermöglichen, neben dem Originalton sowohl auf Mimik, Gestik, Haltung und Gruppenzusammenhang ankommt, kann dies erst heute durch den verfügbaren Einsatz (hochauflösender) Videotechnik hergestellt werden. Erst heute können die Meisterleistungen der Schauspielkunst bei einem richtigen Einsatz des Kameramannes und mehrerer Kameras exakt konserviert und damit allgemein vermittelt werden. Sogar ein „Duden“ der menschlichen darstellenden Verhaltensweisen als lehrreiches Videoarchiv wäre heute damit keine Utopie mehr. Die Techniken des Theaterpädagogen Augusto Boal: Die sogenannten „neuen Techniken“ Augusto Boals können dazu
dienen, zwischenmenschliche oder innerseelische Konflikte – seien es die
eigenen oder die der zu erarbeitenden Bühnenfigur – differenzierter
wahrzunehmen. Dabei geht es nicht um vorschnelle Lösungen, sondern um das
Erkennen der Muster, aufgrund derer bisherige Lösungen scheitern. Bei Übungen
wie „Bild und Gegenbild“, „Analytisches Bild“, „Kaleidoskop-Bild“ oder „Regenbogen
der Wünsche“ steht der jeweilige Darsteller bzw. die Bühnenfigur
mit ihren Erlebnissen, Wünschen, Widersprüchen und Barrieren im Zentrum.
Diese werden im Zusammenspiel aus den unterschiedlichen Perspektiven der Mitspieler
bzw. der weiteren Figuren beleuchtet, wobei Übereinstimmungen, andere Facetten
oder ungeahnte Ressourcen deutlich werden können. Daher sind die ‚new
techniques‘ sowohl für intensive Theater- als auch Gruppenarbeit
in hohem Maße geeignet. Das Improvisationstheater: Seit einigen Jahren erst gibt es in unseren
Großstädten eine
neue Form des Bühnentheaters, das Improvisationstheater: Nichts ist
geplant, alles entsteht aus dem Moment. Das Ich Rätsel: -stellt jedem von uns die scheinbar simple Frage: Wer bist Du? Sagen wir mal Du wärst arbeitslos, hast kein Auto, eine schäbige Wohnung, keine Freunde, keinen Partner usw. Du erbst überraschend eine Villa und bekommst von einem verschollen geglaubten Verwandten Hilfe. Ein Designer kleidet dich neu ein, ein Imageberater schult dich, du wirst in Rhetorik und Körpersprache geschult und ein Freund führt dich ein in den Kreis von interessanten Leuten und bringt dir neue Hobbys nahe. Dein Umfeld hat sich total verändert, und dadurch Deine Mimik, Dein Auftritt usw. Es geht dir plötzlich bestens und es dauert so nicht lange, bis Du einen Liebespartner kennen lernst... Wer bist Du? Jetzt bist Du fast das Gegenteil
von dem, was Du vorher warst. Utopien im Vergleich: Mit diesem Projekt mutet es ähnlich an, wie es z.B. dem ersten Konstrukteur eines Flugzeugs oder Autos ging, bevor es das erste Auto gab. Der den Leuten vorher zu Vieles auf einmal erklären musste, damit sie sich das Ganze vorstellen können. Jeder der damals lebte war erst dann erstaunt, als er das fertige Produkt ohne Pferd davor, ratternd in Bewegung sah. Aber kaum jemand hätte es begriffen um was es geht, hätte Herr Benz vorher von Vergasern, Kurbelwelle, Kolben, LENKRAD und Tank gesprochen – so geht es hier wohl auch – Die Sache ist zu komplex als dass man hoffen kann, dass ohne einen fertigen „Prototyp“ vorzeigen zu können, hier die Allgemeinheit sich das Ergebnis schon vorher vorstellen kann . Wir brauchen ein funktionierendes, vorzeigbares Ergebnis! Ein Modellprojekt. Genau wie beim Auto vor etwa 100 Jahren ist die Zeit dazu heute reif und zwar deshalb, weil sämtliche „Bauteile“ verfügbar sind und nur noch zusammengefügt werden müssen! .................................................................................... PS: Regie umfasst den Aufgabenbereich des Regisseurs/der Regisseure und damit die Einrichtung, Einstudierung und künstlerische Leitung einer Inszenierung. Das Weltheater spielt bislang ohne vernünftige Regie. Raumschiff Erde fliegt ohne Lenkrad. Sartres Theaterstück: „Geschlossene Gesellschaft“ (3 Personen die sich das Leben zur Hölle machen) mit umgedrehtem Vorzeichen... ist noch ungeschrieben! Die Kunst des Krieges ist es, die gesamten Ressourcen einer Nation zu aktivieren. Der Friede könnte dies potentionell genauso, auch wenn er das bisher noch nie geschafft hat. Der Konstruktivismus und ein Satz von Novalis "Die künftige Welt ist das vernünftige! Chaos" könnte als Leitgedanke stehen. Diese Vorstellung einer hochentwickelten, für den heutigen Intellekt aber nur bruchstückhaft erkennbaren und daher geheimnisvoll erscheinenden Ordnung der Welt steht im Hintergrund der Überlegungen zur Organisation der neuen Möglichkeiten. "Das Leben ist viel zu kostbar, um es dem linearen Schicksal zu überlassen. Das Ende der kausalen Geschichte wäre der Anfang einer selbst bestimmten offenen Story", könnte Michael Ende sagen. „Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft“ würde Humphrey Bogart sagen. Autor: Hans Mack 2008 |