Deutsches Friedensforschungszentrum - DFZ Deutsches &
internationales Zentrum für praktische Friedensforschung
Solange wir nicht konkret wissen, was Frieden ist, solange gibt es Krieg. Wir brauchen ein System des Friedens, das unserem Angst- und Gewaltsystem das Wasser abgräbt. Wir brauchen als erstes Ziel eine Gruppe oder ein Dorf, in dem struktureller Frieden real funktioniert. Es gibt viele Ideen, die nie geprüft wurden. Wir brauchen hierfür eine interdisziplinäre Forschung. Wir brauchen Geld und einen Ort! Als einen möglichen und symbolträchtigen Ort hierzu (neben Berlin oder Potsdam) möchten wir Nürnberg vorschlagen, das sich in den letzten Jahren einen Namen als Stadt des Friedens und der Menschenrechte gemacht hat. Nürnberg besitzt mit dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände und den Ruinen der Hitlerdiktatur die bundesweit größte bauliche Hinterlassenschaft der Nationalsozialisten. Zentrum des nationalsozialistischen Denkens, sollte die nie ganz fertiggestellte, monumentale „Deutsche Kongresshalle“ sein. Heute ist dort das Dokumentationszentrum Reichsparteitaggelände untergebracht, in dem die Tragödie des 2. Weltkrieges dokumentiert wird. In der Mitte dieses riesigen Kolosseums gibt es einen unbebauten und öden Platz mit ca. 150m Durchmesser.
Ein architektonisch gelungenes, künstlerisches
und rundes Friedensforschungszentrum z. B. mit Glaskuppeln in einer Wasserfläche
hätte hier seinen ganz besonderen und für ganz Deutschland symbolischen
Platz. Nürnberg braucht ein Friedensforschungszentrum! Hierzu gab es einen offenen Brief an die Politik und verschiedene Persönlichkeiten.
Hier ein "Architektur Modell" aus Sand (ca. 2x3 Meter, an einem Sommertag von mir am Brombachsee erstellt), wie ein Friedensforschungszentrum in der Mitte der Nürnberger Kongresshalle aussehen könnte. Die Kuppeln, (mit einem Durchmesser von 20 - 40m) sollten aus Glas bestehen und in einer niedrigen flachen Wasserfläche stehen, mit Brücken etc. :
Die Glasskuppeln könnten in etwa
so aussehen: (1)
(2),
ein Glassgebäude in einer Wasserfläche sieht etwa so aus: (1)
(2)
(3).
Skizzen - Neo von Terra - zum vergrößern anklicken Eine weitere Idee, um diese filigrane Kunstbauwerk aus
Glas und Wasser in den richtigen Kontrast zu setzen, das von den massiven
und fast brutalen Wänden von Albert Speers monumentalen Bau umgeben
ist: Man könnte die Erdarbeiten für die runde, im Durchmesser
etwa 100m große Wasserfläche so gestalten, dass die aufgerissenen
Asphaltflecken am Rand im Zustand des "Aufreißens" fixiert
werden. So entstünde der Eindruck, dass dieses künstlerische
und nachts wie ein Juwel leuchtende Friedensforschungszentrum aus der
Erde heraus gebrochen bzw. herausgewachsen wäre. Dieses Friedensforschungszentrum wäre gleichzeitig
eine Antwort auf die Ratlosigkeit vieler Besucher, die aus dem Dokumentationszentrum
Reichsparteitagsgelände herauskommen. Solch ein Architektur Kunstwerk
als Friedensforschungszentrum, gerade an diesem Ort könnte außerdem
weltweit die touristische Attraktivität Nürnbergs erhöhen
und damit mehr einbringen als es kostet. Friedensforschung 2.0 Projekt RealTheater:
Text: Neo von Terra alias Hans
Mack (1)
2012
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